Projektsteckbrief BIWAQ

„Aus Liebe zum Quartier“

 

„Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ – BIWAQ.

Das Projekt wird aus dem Europäischen Sozialfond (ESF), der Europäischen Union, aus Mitteln des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) finanziert.

 

Mit der Durchführung dieses Projektes wird langzeitarbeitslosen Menschen aus der Nordstadt/Malerviertel in Großräschen die Verbesserung sowohl beruflicher Perspektiven als auch ihrer sozialen Situation ermöglicht.

Damit wird das Programm Soziale Stadt (städtebauliche Investitionen) durch eine arbeitsmarktbezogene Förderung des ESF ergänzt.

Das Projekt, als Arbeitsmarktinstrument, fordert auf Grund bisheriger Ergebnisse weitere, neue Projektinitiativen im Sozialraum der Stadt.

Es beinhaltet die Verbesserung der Perspektiven der Bewohnerschaft auf Arbeit, gleichberechtigte Teilhabe und fördert die Schaffung von „Mehrwert“ fürs Quartier“.
Es knüpft des weiteren an das integrierte Stadtteilentwicklungskonzept und städtebauliche Investitionen an.

Projektzeitraum: 01.01.2020 bis 31.12.2022

Handlungsfelder:

  • Förderung der nachhaltigen Integration Arbeit suchender/langzeitarbeitsloser

Frauen und Männer über 27 Jahre in Beschäftigung

  • Stärkung der lokalen Ökonomie im Quartier der Sozialen Stadt
  • Verknüpfung mit weiteren Handlungsfeldern der integrierten Stadtentwicklung

Zielgruppen:

  • Bevölkerungsgruppenmit überdurchschnittlich hohem Armutsrisiko
  • langzeitarbeitslose Frauen und Männer von 27 Jahren bis 54 Jahren
  • Alleinerziehende
  • gering qualifizierte Erwerbstätige ohne ausreichendes Einkommen
  • Angehörige von Minderheiten sowie Menschen mit Migrationshintergrund

Handlungsbedarf und Ziele:

Die Grundidee bildet eine Workshop-Reihe, in der den Teilnehmenden durch lokale Unternehmen Arbeitspraktiken verschiedener Gewerke näher gebracht werden.

Die Teilnehmenden sollen nicht nur theoretische Kenntnisse erlangen, sondern durch praktische Umsetzung berufsqualifizierende Fähigkeiten erlernen. Ergebnisse der Workshops sollen das Wohnumfeld im Quartier aufwerten.

Bausteine:

  • wie der Bau von Stadtmöbeln, Vogelhäuschen oder
  • die Gestaltung eines Veranstaltungsplatzes sind angedacht.
  • Einrichtung einer Nachbarschaftswerkstatt in der Förderkulisse geplant.

Diese und ihr Umfeld könnte durch die Teilnehmenden gestaltet

werden. Die Gestaltung des Umfeldes stärkt die Verbundenheit mit dem Projekt und der Gemeinschaft im Quartier.

  • Veranstaltungen, in denen technische Fähigkeiten zu digitalen Bewerbungen und zur digitalen Teilhabe am gemeinschaftlichen Leben in Großräschen vermittelt werden, sowie eine
  • Überführungsbegleitung in Beschäftigung für die Teilnehmenden stellen weitere Bausteine dar.

Oberstes Ziel ist die nachhaltige Vermittlung der Projektteilnehmer/innen in Erwerbsarbeit.

Als Zielwert ist hier eine

  • Vermittlungsquote von 15% insgesamt gesetzt. Entsprechend soll der Anteil der Einwohner/innen im Quartier, die Transferleistungen beziehen, vermindert werden.
  • Beteiligung von 30% aller Teilnehmer/innen im Durchschnitt bei Veranstaltungen als niederschwelliges Angebot über die gesamte Projektlaufzeit zu erreichen
  • Bereits bestehende Beschäftigungsfähigkeiten und -chancen werden erhalten und weiterentwickelt.
  • Ein gesteigertes Selbstwertgefühl sowie geförderte Fähigkeiten zur Selbstorganisation helfen den Teilnehmer/innen ihren Lebensalltag motivierter zu gestalten.

 

Aktivitäten:

  • Etablierung eines Informations- und Beratungszentrums als zentraler Anlaufpunkt für Benachteiligte im Quartier
  • Aufbau und Erweiterung der Nachbarschaftswerkstatt mit der Holz- und Fahrradwerkstatt
  • individuelle, auf den persönlichen Bedarf des Benachteiligten zugeschnittene Beratung, Standortbestimmung, Stellenrecherche und Vermittlung zu passenden lokalen Wirtschaftsunternehmen
  • Kenntnisse rund um das Thema Bewerbung
  • Vermittlung von arbeitsmarktrelevanten Kenntnissen und Erfahrungen
  • Sammeln von Erfahrungen mit handwerklichen Berufsbildern
  • intensive Betreuung der Teilnehmer durch geschultes Fachpersonal
  • Qualifizierungsangebote zum Erhalt und zur Erweiterung beruflicher Kompetenzen
  • Arbeitsförderung durch Praktika
  • Soziale Netzwerkarbeit und Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement
  • Maßnahmen zur Imageverbesserung und stärkeren Identifikation sozial Benachteiligter mit dem Quartier

Projektpartner:

Wirtschaftsentwicklungs- und Qualifizierungsgesellschaft GmbH Lauchhammer

Kooperationspartner:

  • Quartiersmanagement „Projekt – Soziale Stadt Großräschen“ und Schlupfwinkel & Lausitzer Bildungsgesellschaft e. V.
  • Oase e .V
  • Mehrgenerationenhaus „Ilse“ des Arbeitslosenverbandes Deutschland, LV Brandenburg e. V.
  • IBA – Studierhaus
  • BIK – DSK
  • Jobcenter Senftenberg
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