Kopfstand – Reverse Mentoring

Ein Projekt zum Kompetenztransfer zwischen den Generationen

Förderung sozialer Innovationen

(Richtlinie des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg)

 

Realisierung im Zeitraum vom 01.03.2019 bis 28.02.2021

Über den Personalentwicklungsansatz des Reverse Mentoring wird ein nachhaltiger Kompetenztransfer sowie die Verständigung zwischen den Generationen innerhalb der Belegschaften Brandenburger KMU ermöglicht.

Roll UP kopfstandDie Beziehungen der Menschen der einzelnen Belegschaftsteile werden dabei in den Mittelpunkt des Handelns gerückt. Reverse Mentoring orientiert sich dabei an den individuellen Bedürfnissen der Angestellten hinsichtlich vorherrschender Lernerfordernisse und berufsspezifischer Orientierung in einer sich schnell verändernden Arbeitswelt von Alt und Jung gleichermaßen. Damit bietet dieses Projekt die Möglichkeit, über innovative Prozesse wechselseitigen Kompetenztransfer einzuleiten und innerhalb der Unternehmenskommunikation zu verstetigen.

Der Begriff Kompetenztransfer steht hierbei für ein viel umfassenderes Konzept als der bereits viel diskutierte und praktizierte Wissenstransfer zwischen Alt und Jung. Es handelt sich dabei um ein neues attraktives Lernformat, das nicht nur digitale Kompetenzen erweitert, sondern gleichermaßen geeignet ist, um Methoden- und Sozialkompetenzen weiterzugeben und zu entwickeln. Teilnehmende an diesem Mentoring-Programm haben durch die Anhebung dieser Kompetenzbereiche besonders in Belastungssituation einen deutlich verbesserten Zugang zu den eigenen Ressourcen (Hard und Soft Skills gleichermaßen) aber auch zu den Ressourcen ihrer jüngeren oder eben älteren Kollegen*innen.

Das Projekt begegnet damit auch dem, in Unternehmen der Lausitz verbreiteten, Phänomen der „Demografischen Lücke“ und bringt so über moderierte Austauschprozesse die älteren und jungen Angestellten zusammen.

Um diesen Austausch anzuregen, werden Themen identifiziert, zu denen Ältere erschwerten Zugang, allerdings hohen Wissensbedarf haben. In erster Linie sind das veränderte Kommunikations- und Arbeitsformen, die aufgrund der schnell voranschreitenden Digitalisierung die Gefahr bergen, das Ältere nicht adäquat von den daraus erwachsenden Potenzialen profitieren.

Die jungen Mentoren stärken über diesen Ansatz ihr Selbstbewusstsein und ihre Methodenkompetenz, vergrößern ihr Wissen und entwickeln wertvolle „Arbeits“- Beziehungen für ihre weitere Laufbahn im Unternehmen. Die Mentees verbessern dadurch ihre Medienkompetenz, lernen Sichtweisen, neue Kommunikationsformen und Arbeitsweisen der Jüngeren kennen und für sich zu nutzen. Innerhalb dieses Prozesses geben aber auch umgekehrt, quasi nebenbei, die Mentees Erfahrungswissen und Werte an die jungen Mentoren weiter.

Das Projekt wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg gefördert.

Weiterführende Informationen zum ESF und der EU:

http://www.esf.brandenburg.de

http://www.ec.europa.eu

Weiterführende Informationen

Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB)

Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB)

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